Alles rund um Wasseraufbereitung

AnDos Industriegüter ist ein Fachbetrieb für die Planung und Umsetzung von Lösungen rund um Wasseraufbereitung. Dazu gehören die Dosiertechnik, die Lieferung von Behältern und die Inbetriebnahme von Mess- und Regeltechnik. Unsere Kunden sind Industriebetriebe, die Getränke- und Lebensmittelbranche sowie Gartenbaubetriebe.

Membrantechnik

Mit der Membrantechnik können wir 100 Liter – 50.000 Liter Wasser pro Stunde aufbereiten. Die Membranfiltration steht für eine umweltfreundliche und dabei effiziente Aufbereitung. Sie kommt fast ohne Einsatz von Chemikalien aus.

Umkehrosmose (Wasserentsalzung)

100 Liter – 50.000 Liter pro Stunde. Osmose ist ein natürlicher Prozess, Wasserentsalzung ist die Umkehrung dieses Prozesses. Das Verfahren wird eingesetzt, um wässrige Lösungen zu entsalzen. Durch Hochleistungs-Membrane ist es uns möglich, mehr als 99% der Salze aus der wässrigen Lösung zu entfernen.

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Ultrafiltration

Leistungsbereich 1 – 80 m³ pro Stunde. Ultrafiltration ist ein Membranverfahren, das immer mehr zum Abscheiden unerwünschter Wasserbestandteile eingesetzt wird.

  • Parasiten
  • Bakterien
  • Viren
  • hochmolekulare organische Substanzen

werden ebenso wie andere Partikel zurückgehalten. Der Einsatzbereich dieser Art der Wasseraufbereitung ist vielseitig.

  • Trinkwasser
  • Flusswasser
  • Prozesswasser
  • Schwimmbadwasser
  • Meerwasser
  • Abwasser

Ultrafiltration eignet sich für den Einsatz in Gärtnereien. Z. B. bei Drainwasser, das man wieder in den Gießkreislauf einbinden möchte, ohne dass Krankheiten in das Frischwasser gelangen. Die Salze im Wasser bleiben erhalten.

Die Wasseraufbereitung mit Ultrafiltration ist eine sehr gute Alternative zur Gasentkeimung, welche mit hohen Betriebskosten verbunden ist. Sie hat die beste Rückhalterate von 99,99 % für Bakterien und Viren.

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Wasserenthärtung mit Enthärtungsanlagen

Unter Wasserenthärtung versteht man die Beseitigung oder Maskierung der im Wasser gelösten Calcium und Magnesium-Ionen. Ein häufig eingesetztes Verfahren ist die Enthärtung mit Kationen-Austauscherharz. Das Wasser strömt durch einen Behälter, der dieses Harz enthält.

In diesem werden vorwiegend die Calcium- und Magnesium-Ionen gegen eine höhere Menge Natrium+-Ionen getauscht. Das enthärtete Wasser enthält nun entsprechend mehr Natrium und fast keine Calcium- und Mangan-Ionen. Alle übrigen Ionen sind noch im Wasser.

Wir bieten die Planung Ihrer Enthärtungsanlage an. Enthärtungsanlagen eignen sich gut für:

  • Einfamilienhäuser
  • Mehrfamilienhäuser
  • Industrie

Trinkwasserkonditionierung für

  • Einfamilienhäuser
  • Wohnanlagen

Desinfektion

UV-Anlagen mit 2 m³ bis 200 m³ pro Stunde

Desinfektion durch UV-Anlagen

UV-Licht ist ein natürlicher Bestandteil von Sonnenlicht. Die Wellenlänge von 254 nm hat eine sehr hohe Energie und somit die einzigartige Fähigkeit, Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Parasiten, usw.) abzutöten. Durch die Bestrahlung mit UV-Licht wird die Vermehrung dieser Organismen, welche Infektionen und Krankheiten hervorrufen können, gestoppt.

UV-Licht ist „einfach“ nur Lichtenergie, die die DNA gefährlicher Mikroorganismen zersetzt. Das ist der Unterschied zu chemischen Desinfektionsmethoden, die auf Oxidation zur Zerstörung der Lebensgrundlage der Mikroorganismen beruhen. Durch die Zersetzung der DNA von Mikroorganismen werden alle wichtigen Lebensfunktionen zerstört und der Mikroorganismus stirbt ab. Bei der UV-Desinfektion wird keine Chemie eingesetzt. Daher können keine gefährlichen Rückstände oder Nebenprodukte in das Trinkwasser gelangen.

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Chlordioxid

Chlordioxid ist ein reaktives Gas, das aufgrund seiner Instabilität nicht gelagert, sondern erst am Ort seiner Verwendung in speziellen Anlagen bedarfsabhängig hergestellt werden muss. Gegenüber dem in der Wasserdesinfektion hauptsächlich eingesetzten Chlor weist Chlordioxid eine Reihe von Vorteilen auf.

Desinfektion

  • stabilisiertes Chlordioxid für geringen Durchsatz
  • Chlordioxid-Erzeugungsanlagen für hohen Durchsatz (5g bis 2000g/h)
Chlordioxid Wasseraufbereitung

Vorteile gegenüber Chlor

  • Desinfektionskraft unabhängig vom pH-Wert
  • Hohe Depotwirkung dank Langzeitstabilität im Leitungsnetz, damit mikrobiologischer Schutz für viele Stunden bis Tage
  • Abbau der Biofilme in Rohrleitungen und Tanks, dadurch zuverlässiger Schutz ganzer Wassersysteme gegen Legionellen-Befall
  • Keine Reaktion mit Ammoniak bzw. Ammonium, damit volle Desinfektionskraft
  • Keine Bildung von Chlorphenolen und anderen geruchsintensiven Verbindungen, die bei der Chlorung von Wasser entstehen können
  • Keine Bildung von Trihalogen-Methanen (THM) und anderen chlorierten Kohlenwasserstoffen, keine Erhöhung der AOX-Werte
  • Waschwasseraufbereitung für Gemüse und ähnliches

Für kleine Mengen haben wir stabilisiertes Chlordioxid aus zwei Komponenten zum Anmischen.

Legionellenbekämpfung

In Leitungen, Rohren und Behältern befinden sich oft Biofilme. Diese Beläge sind Ansammlungen von Mikroorganismen. Zu diesen gehören die Legionellen. Sie finden dort gute Bedingungen für ihr Wachstum. Legionellen bieten krankheitserregenden Keimen eine Grundlage.

Duschen in Hotels, Krankenhäusern, Altenheimen und Schwimmbädern gelten als Risikobereiche für Legionellen. Wellness-Anlagen gehören wegen des hohen Aufkommens an Feuchtigkeit ebenso dazu.

Keine Chance für Keime

Unser Trinkwasser weist eine so hohe Qualität auf, dass in den Wasserwerken keine permanente Aufbereitung notwendig ist. Die Einhaltung der Grenzwerte der Trinkwasserverordnung wird mit 30.000 Analysen pro Jahr überwacht. Das Leitungswasser liegt im mittleren Härtebereich, weshalb viele Haushalte und Betriebe das Wasser mittels Nano– oder Ultrafiltration enthärten. Eine Schwachstelle bei der Trinkwasserversorgung stellen die 750 km Hausanschlussleitungen der fast 60.000 privaten Hausanschlüsse in Nürnberg dar.

Durch länger in den Leitungen stehendes Wasser können Keime in das Trinkwasser gelangen und die Qualität beeinträchtigen. Ein bewährtes Mittel dagegen ist die Desinfektion mittels UV-Licht. Besonders wichtig ist die Keimfreiheit des Wassers in Kliniken und Krankenhäusern sowie für soziale Einrichtungen wie Altersheime, Wohnanlagen und Schwimmbäder. Auch bei wirtschaftlich genutzten Gewässern ist die Wasserqualität wichtig. Keimfreiheit ist hier weniger der Maßstab als eine normale Funktionalität. In diesem Fall ist eine Gewässersanierung eine gute Strategie.