AnDos Industriegüter
André Dummet
Martin-Gnad-Straße 54
90427 Nürnberg

Legionellenbekämpfung und Probennahme 

Bekämpfung von Legionellen mit Chlordioxid und Sanosil

 

Biofilme sind schleimige Beläge von Mikroorganismen und extrazellulären Substanzen in Leitungen und Behältern. Sie bilden die Existenzgrundlage für viele krankheitserregende Keime wie E. coli oder Legionella und schützen diese gegenüber chemischen und physikalischen Einflüssen. In Biofilmen vorkommende Mikroorganismen sind extrem resistent gegen Desinfektionsmittel.

Es wurden sogar Biofilme an Innenflächen von Desinfektions-Rohrleitungen gefunden. Viele Desinfektionsmittel können Biofilme nicht oder nur teilweise deaktivieren und entfernen sie auch nicht. Chlordioxid ist das einzige in der Trinkwasserverordnung zugelassene Desinfektionsmittel, mit welchem Biofilme in Trinkwasserleitungen und Behältern abgetötet und effizient beseitigt werden können. Als im Wasser gelöstes Gas vermag es Biofilme und Zellwände der Mikroorganismen leicht zu durchdringen, was zu einer Inaktivierung des Biofilms führt.

Das Problem mit von Legionellen kontaminierter Wasserkreisläufe ist von großer Bedeutung, denn die steigende Anzahl durch die von der Legionärskrankheit verursachten Todesfälle rücken das Thema immer mehr in den Vordergrund. Wir bieten Ihnen Lösungsansätze, die das Problem an der Wurzel packt anstatt isolierte Symptome punktuell zu bekämpfen.

Die Legionärskrankheit

Die Legionärskrankheit ist eine gefährliche Form der Lungenentzündung mit oft tödlichem Ausgang. Zum besonders gefährdeten Personenkreis gehören vor allem alte und kranke Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Männer sind gefährdeter als Frauen. Zur besonderen Risikogruppe zählen Menschen über 45 Jahren, Raucher, Alkoholiker und Diabetiker. Das grippeähnlich verlaufende Pontiacfieber wird ebenfalls durch die Infektion mit Legionellen verursacht. Es ist unklar, wie viele Menschen jährlich durch die Infektion mit Legionellen sterben, da gerade bei alten Menschen Lungenentzündung als „natürliche“ Todesursache ohne weitere Nachforschungen akzeptiert wird.

Der Auslöser

Als Erreger wurde in erster Linie das Legionellen-Bakterium "Legionella pneumophila" mit all seinen 40 Serogruppen erkannt, aber auch weitere Unterarten gelten als pathogen. Legionellen gedeihen optimal zwischen 30 und 37 °C, stagnieren zwischen 40 und 45 °C und sterben zuverlässig erst oberhalb von 70 °C. Charakteristisch ist, dass sie in anderen Mikroorganismen wie z.B. Amöben leben und sich dort vermehren. Biofilme, die in allen Wasserleitungen und -tanks vorhanden sind, bieten deswegen bei entsprechender Temperatur optimale Lebensbedingungen für Legionellen.

Gefährdungsbereiche

Legionellen sind natürlich vorkommende Bakterien, die uns in jedem Badesee, in Wasserpfützen und in feuchter Erde begegnen, ohne für uns gefährlich zu werden. Zur Infektion mit Legionellen kommt es erst, wenn sie in Wassertröpfchen (Aerosole) verpackt in die Lunge geraten. Deswegen gelten als Risikobereiche:

  • Duschen in Hotels, Krankenhäusern, Altenheimen, Schwimmbädern und anderen Sportanlagen 
  • Whirlpools und andere Schwimmbäder mit sprudelnden Wasserattraktionen 
  • Lüftungsanlagen mit Nasswäschern
  • Kühltürme
  • Bereiche, in denen Wasser zu Kühl- und Befeuchtungszwecken versprüht wird (z.B. Kühl-/ Schmiermittel in der spanenden Metallverarbeitung, Befeuchtung von Kohlestäuben)

Wasseraufbereitung

Bitte informieren Sie sich über unsere Leistung Wasseraufbereitung. Z.B. durch Membrantechnik, Umkehrosmose, Ultrafiltration, UV und Chlordioxid.